Ein blaues L
Nach einigen seltsamen und auch sehr langen Blogartikeln, wurde es mal wieder Zeit mich um wichtigere Dinge wie Musik und mein Leben zu kümmern. Deshalb hier mein neuester Akustikunfall der von keiner Versicherung gedeckelt wird.
Zum hören hier klicken:
Was soll ich diesmal schreiben?
Irgendwie war es wie immer. In letzter Zeit viele Ideen gesammelt und wenn es zur Sache kommt benutze ich so gut wie keine aus diesem Ideenverzeichnis. Dabei kann ich sagen das es mittlerweile für ca. Zweihundert solcher Tracks reichen würde, theoretisch… denn wie ich sehe tut´s das irgendwie nicht.
Ich hab meistens die erste Minute ein paar Tage auf dem Griffbrett, spiele Optionen durch, schaue wie es weiter gehen könnte, probiere ein paar Sounds und check die Geschwindigkeit. Mir ist aufgefallen das je länger ich im Vorfeld herumprobiere desto wahrscheinlicher ist auch ein fertiger Track. Spontane aufnahmen enden… naja, oft als „b-seite“.
Soviel zu meiner total aufregenden Routine was diese Beschäftigung angeht. Selbst darüber schreiben ödet mich an, deshalb beenden wir hiermit dieses Kapitel.
Sweet Surrender
Ich bleibe bei “erst Audio dann Text”. Nicht das noch einer denkt das alles lesen zu müssen.
Gleich mal eines vorweg – der Titel ist nicht auf meinem Mist gewachsen.
So etwas darf nur ein Ami! Ich würde mich für so einen Titel schämen. Was ich auch tue… mit gehangen, mit gefangen.
Da macht einer als Festlandeuropäer Tot und Teufel um nicht ganz so schwulstig zu klingen und was macht der Amerikaner? Genug geseufzt, ich hätte ihm ja nicht die Wahl lassen müssen. Aber das war der Deal für die Kooperation… (weiterlesen …)
Yello
Erst der Track, dann das Gesülze:
Nüchtern betrachtet ist es wie folgt: Intro Thema, Bridge, Etwas anderes, Bridge, wieder etwas anderes, Bridge, Thema, Bridge, Thema bis zum Umfallen. Was bedeutet das? Eingentlich nichts. Es ist nur die schematische Betrachtungsweise dieses Tracks. Es ist auch das erste mal das ich mich eines wiederkehrenden Musters bediene, sozusagen einem Refrain (oben Bridge genannt).
Aber auch das stimmt so nicht ganz, es sind sogar zwei widerkehrende Muster. Das Thema wird einmal als Intro und einmal zur Einleitung der letzten Sequenz gespielt. Natürlich nenne ich es Thema weil darauf alles gewachsen ist. Wie die Bridge ist sie sehr markant und komischerweise hatte ich sofort das Gefühl das wenn ich beides nutze es nicht (wie fast alles) nur einmal sein darf. Naja, der Rest ist so wie immer… ich spiele das für ein Intro (oder Anfang) auserkorene Teil, suche mit die richtige Geschwindigkeit (in diesem Fall waren es unglaublich langsame 55BpM), versuche den passenden Sound zu finden, was in den meissten Fällen das schwierigste überhaupt ist, und der Rest passiert einfach so. Wenn dann der Zufall auch noch mitspielt wie im beim Spielen der ersten Bridge ist es fast immer ein Selbstläufer.
Ich dachte zur besseren Übersicht erst mal einen Take mit Intro und Bridge zu spielen um zu entscheiden wie, wann, was, wo klingen soll. Ich editierte für ca. zwei Minuten einen Schlagzeugloop, zählte die Takte ab für die Bridge, spielte zum besseren Verständnis die Bridge schematisch als Begleitung, legte einen Take bis zu Min 1:10 hin, hörte es mir an, entschied das die Bridge zu dünn klingt, schnitt den Take auseinander, legte Bridge auf eine Spur mit ´nem Tremolo und… fertig. Hab alles so gelassen wie es zu hören ist. Noch ein Akkord für das folgende Break, schnell noch „etwas anderes“ aus dem Ärmel geschüttelt und den Rest sah ich so wie er jetzt ist vor meine geistigen… ähh… Auge oder Ohr?… was auch immer…
Ach ja, wo auch noch der Zufall mitspielte war beim Sound der Bridge, wie er dann ganze Drei mal erklingt. So wie ich spielen wollte war mir klar das dieser Sustain und Breite verlangte. Ich erinnerte mich an „Tomatoes and Meat“, Organisation sei dank hatte ich den Sound gleich gefunden, haute in die Saiten und er passte wie die Faust aufs Auge. Hier benutze ich ihn vordergründig und nicht so dezent mit delay wie in „T o M“. Im Nachhinein betrachtet lebt dadurch alles auf – luftiger Cleansound wird abgelöst von einem breiten, flächigen Sound – funktioniert.
Das soll für heute mal genug der Nüchternheit sein.
Auch nach noch so vielen Songs, halben Songs, versuchten Songs, abgebrochenen Songs, oder was weiß ich, bin ich noch immer fasziniert von den Momenten der Magie die auf einmal da sind. Für mich gibt es davon zweierlei.
Da sind jene auf die hingearbeitet wird. Ich spiele etwas ein, da ist nur eine Gitarre und der Schlagzeugloop oder oft sogar nur ein Klick. Ich habe es im Kopf was da raus zu holen ist und weiß das es gut klingt… wie gut steht zwar dann noch in den Sternen, aber ich bin mir eben sicher das da etwas ist.
Und dann sind da noch diese Momente von… keine Ahnung. Wie in oben Beschrieben z.B. mit dem Tremolo. Für mich ist das Highlight von 4:30 bis zu 5:20. Aber erst als ich das Schlagzeug editierte wurde es das für mich. Ich bekam Gänsehaut als ich zum ersten mal das einsetzen des Ridebeckens hörte. Ein guter Moment, für immer festgehalten. Wie ein Bild im richtigen Moment geschossen und es erst später nach der Entwicklung beim Durchschauen bemerken. Auch wenn heute so gut wie gar nichts mehr Entwickelt wird, wissen sicher alle über Dreißig was ich meine…
Damit belasse ich es auch. Keine sequenzielle Beschreibung diesmal, kein Fazit, einfach nur mit dem Schreiben aufhören.
Und hier die diesmal recht magere Notiz:
Nüchtern betrachtet ist es wie folgt: Intro Thema, Bridge, Etwas anderes, Bridge, wieder etwas anderes, Bridge, Thema, Bridge, Thema bis zum Umfallen. Was bedeutet das? Eingentlich nichts. Es ist nur die schematische Betrachtungsweise dieses Tracks. Es ist auch das erste mal das ich mich eines wiederkehrenden Musters bediene, sozusagen einem Refrain (oben Bridge genannt).
Frankiert bis Bordeaux
Wie immer bevor das Geschwafel losgeht, hier der Gegenstand:
Hab doch noch mal schnell den Mix geändert. Bassdrum war zu leise und so manche Gitarre hat sich auch in der Lautstärke vergriffen.
Ich sollte mir mal was neues einfallen lassen.
Einen Track zu machen ist zwar ganz nett, aber die Art und Weise langweilt mich doch etwas. Vielleicht kann ich dem mit einem radikalen Wandel im “Was ich Wie tue” entgegnen. Wie der aber aussehen könnte, muss aber noch erdacht werden. Themenbasiert wäre ein Anfang. Aber welcher Aspekt welchen Themas Wie umsetzen so das er nicht einfach nur Mucke ist? Bukowskys Kurzgeschichte “Die Nixe von Venice Beach” vertonen, Stalins Psyche akustisch projezieren?
Was auch immer die Zukunft bringt, sie sollte mal abwechslung abliefern, sonst komme ich auf die Idee nur noch auf meiner Seite zu schreiben.
Diese, sagen wir Langeweile, äußerte sich auch in der entstehung dieses… Dingens. Schon vor zwei Wochen eingetackert, war ich zu träge das Schlagzeug zu editieren, habe ganze Abende mit über die Riffs jammen verbracht. Und das ich einen Abend dem Bass opferte ohne einen einzigen brauchbaren Ton zustande gebracht zu haben ist ein Alarmsignal.
Andererseits hats mal wieder Spaß gemacht beim Musizieren mit mir mal nicht so hart ins Gericht zu gehen. Wollte doch mal wieder (weiterlesen …)
the end
Wie der Titel schon verrät ist es das Ende von ´nem Song. Ein Gemeinschatsprojekt von Bob Briggs (http://www.myspace.com/paquachuck) und meiner Sehrwenigkeit. Keine wirklich große Sache aber es gefällt mir in den ersten paar Sekunden wegen seiner Rhythmik. Keine Ahnung wie ein so schlechter Zupfer wie ich das hinbekommen hat. Sämtliche Versuche so etwas im Ansatz vergleichbares zu wiederholen waren dem zu erwartendem Ergebnis entsprechend… totale Scheiße! Dieses Ergebnis hier ist tatsächlich ein “One Take” Teil.
Ein Glück hab ichs mir notiert. Kann also irgendwann das Bumsdings wieder nachspielen, mir fällt nur noch nicht ein wozu.
Hier das Soundfile – the end
Und falls es einen interessiert:
Klick auf das Artikelbild um den Track “fast ausnotiert” in Standardnotation und Tab zu sehen. Klingt im Timing etwas anders… habs ohne Metronom gespielt.
Tomatoes and Meat
Mir fällt gerade auf… den Text hab ich noch gar nicht geschrieben!
Mach ich morgen.
Hier schon mal der Song -
O sapo valente
Nach einigen Überlegungen kam ich zu dem Schluß, das keinen Block zu schreiben überaus inkonsequent wäre. Zum einen weil, der letzte Song schon keinen bekommen hat und zum anderen weil, ich diesmal keine Ahnung habe warum ich keinen schreiben soll. Hey, das hier ist das Internet! Nord-Korea, Iran und Dieter Bohlen sind hier vertreten, die US-Regierung nutzt den WIKI-Leaks Server als Ablage. Alles eifrige Nutzer des Mediums, warum nicht auch ich…?!
Hier schon mal der Song:
Eines hat sich schon mal gar nicht geändert – der Titel des knapp vier minütigen Klanghaufens "Kann" aber muß überhaupt nichts mit Ihm zu tun haben. Ich erspare mir deshalb eine Übersetzung die mich zu einem kurzen Satz der Rechtfertigung hinreißen könnte.
Lehne ich mich zurück und höre mir das komische Ergebniss an, fällt mir sofort auf das der Anfang zwei weiteren Unfällen ähnelt. Einer davon heißt Lagrimas und der Andere ist zu dreivierteln fertig auf meiner Festplatte (mal abgesehen von fünfzig halbfertigen Sachen die noch auf ihre Vollendung warten). Anscheinend ist das gerade angesagt, wäre eine Überlegung wehrt das Andere zu löschen – Gefahr der Langeweile!
Themawechsel. Im Anschluß an eine Doku auf Arte, in der es um psychosomatische Betrachtungen und die Beeinflussung der Musik des Hirnes ging, bin ich noch immer am Grübeln. Das ganze Rückwärts aufgerollt zwingt zu Fragen rund um das Wie und Was. Kann das erzeugte Klangwerk irgendeine verbindliche Aussage sein, die es erlaubt Rückschlüße über mein Wesen zu ziehen? Das "Was" ist womöglich nicht sehr aussagekräftig und ist in der Interpretation unerheblich schwieriger wegen dem noch größeren Spielraum für Interpretationen. Das "Wie" hingegen ist den einfachen Atributen und Adjektiven viel näher. Kann doch jedes Kind gehörtes in vordergründigen Kategorien wie schnell, langsam, hart, blöd, toll, geil, etc… kategorisieren. Was sagt dann meine Musik über mich aus? Wahrscheinlich das was die Musik über sich selbst sagt, einfach nichts. Ich will es jetzt auch gar nicht vertiefen und vielleicht im Spiegel meiner Musik mich sogar zu einer Art biographischer Anamnese hinreißen lassen. Und nach nochmaligen Lesen dieses Textes frage ich mich sowieso was der ganze Rotz eigentlich mit diesem Song zu tun hat?
1.sequenz (0:03 – 0:22)
Jepp, wollte es auch wieder wie Lagrimas als Duett belassen. Aber der Bass ist für einen nicht Bassisten mit schlechten Equipment recht pasabel, könnte schlechter sein. Bin ehrlich gesagt überrascht das Er so gut geworden ist. Deshalb: kein Duett!
2.sequenz (0:22 – 0:42)
Ich würde sagen das es englisch klingt. Kann mich an ein paar Sounds von einschlägigen Schrammelgitarrenbands erinnern die ähnliche Passagen in ihren Shitsongs hatten. Eine davon gehört zu den beschissensten Bands aller Zeiten – fangen mit "O" an, hören mit "asis" auf und dazwischen klingt irgendwie alles verdammt Scheiße.
3.sequenz (0:42 – 1:02)
Tja, Premiere. Ein Part bei dem der Bass Ausgangs-, Mittel-, Dreh- und Angelpunkt ist. Hab mit der Gitarre einige Chords straight aufgenommen, denn Bass darüber… sagen wir… soliert? …den Gitarrenpart einfach gelöscht und Neuen auf der Basis der Bass eingespielt. Nicht gerade neu das Konzept, aber mir gefallen die Betonungen, klingt aus der Reihe (hm, was klingt bei mir nicht aus der Reihe?).
4.sequenz (1:02 – 1:31)
Wenn ich nenn Solosound gefunden hab dann Diesen. Ich weiß das die Line6 Dose nicht viele brauchbare AMPs in Sachen Dynamik hat, vom Charakter will ich schon gar nicht reden… Die am Besten geglückt, sind ausnahmslos mit dem "Marshall Plexi" eingetütet oder mit dem "VOX AC30". Wobei der VOX alleine nicht von den Socken haut, muß schon mit Anderen beiligenden Werkzeugen aufpoliert werden. Wenn ich mir so einige Ergebnisse der letzten Jahre (verdammter Plural – Jahre – schon so lange?) vergleiche, muß ich sagen das auf diesen Sound zu kommen ein Kleiner aber ich denke normaler Reifeprozess nötig war. Der Sound klingt eben etwas reifer als so manch anderer Unfall.
5.sequenz (1:31 – 2:09)
Hm, weiß nicht. Iss eben so ´n Riff. Nichts weltbewegendes. Das mit den Piepstönen (ab 1:41) im Break iss keine große Sache – einfach die Schlagzeugspur kopieren, diese Kopie mit einem Effekt belegen (in diesem Fall ein Phazer), Effekt völlig übersteuern, ganz leise beimischen damit nur die selbstoszilierenden Blurps und Pieps zu hören sind und fertig. Hab ich mit Gitarren schon des Öfteren gemacht, irgendwann werde ich in dem "Sweet smoke" Style ein Schlagzeug mit ´nem Stereo-Phazer-Pan-Sound versehen, kommt immer gut.
6.sequenz (2:09 – 2:48)
Ah! Da ist mein Lieblingspart. Ich mag den Drive. Da macht jedes Einspielen Spaß. Ich glaube so 5 oder 6 Spuren nicht gelöscht zu haben – bleiben auf der Festplatte falls ich irgenwann hören möchte was ich noch darüber gespielt habe. Auch hier liegt der Gag in der Rhythmussektion. Wenn ich das nur besser im Griff hätte und öfter solche Volltreffer landen könnte…
7.sequenz (2:48 – 3:17)
Uijuijui. Die Begleitgitarre war aus Sicht der linken Hand keine Herausforderung, nur einige komische Akkordeons ohne Knotengefahr. Aber aus Sicht der Rechten… Ich hab schnell gemerkt, daß mein Name nicht Hetfield ist und das mit den Super-Highspeedattack Downstrokes sollte ich Spezialisten überlassen. Die letzte Wiederholung hab ich nicht mehr im selben Take geschafft. Hab das Teil zerschnitten und noch kopiert. Kam mir zwar dämlich vor so ein pobliges Riff nicht am Stück einzuspielen aber ich dachte es wird außer mir nie ein Anderer erfahren. Deshalb halte ich jetzt auch meine Klappe und Schwamm drüber. Der eigenartige Sound der Sologitarre kommt von dem Tremolo. Hier hab ich es zu einem Pan-Effekt verbogen. D.h.: der Sound wandert von einer Box in die andere, bzw. wandert zwischen der Rechten und Linken. Die Pan-Zeit hab ich per Synkronisation mit der Trackgeschwindigkeit gleich geschaltet und dann dividiert in 1/8 oder 1/16, kann mich nicht genau erinnern (nein, hab das Projekt nicht im Hintergrund offen). Aber wer es genau wissen will muß es halt lauter machen damit der Effekt überhaupt richtig wahrnehmbar ist und es auszählen… viel Spaß.
8.sequenz (3:17 – 3:26)
Ich würde jetzt gerne schreiben das dieses infernale Crescendo natürlich genauso geworden ist wie ich es geplant habe. Aber die Dinge sind viel profaner und weniger pathetisch als es sicherlich bei allen anderen Musikern der Welt die wir im TV sehen oder im Radio hören der Fall ist. Die sind alle toll, haben die Musik im Griff , schreiben ihre Songs und brauchen dann ja keine Zufälle… Geplant hatte ich nur das Riff zu wiederholen (Nein, nicht neu einspielen. Ihr erinnert euch – Kopieren!) den Beat zu beschleunigen und mit zwei Sologitarren zum Orgasmus zu galangen. Nach dem Einspielen von drei oder vier Gitarren hörte ich mir das Ergenis ohne Begleitspuren an, um zu hören welche der Spuren am besten zusammenpasst. Tja, nach ein paar mal hören klang es für mich sehr eigenständig. Also Schlagzeug etwas ändern, (kopiertes) Riff löschen, noch vier weitere Gitarren dazu, mit Bass so tun als könnte ich mit ihm umgehen, abmischen (was das Schwierigste war), nur den letzten Ton von drei Gitarren stehen lassen (die Anderen abwürgen), bei dem letzten Ton einer Gitarre einen seltsamen Effekt darüber legen, daß es beim Ausklingen irgendwie ganz interessant "wuusch" macht… und den ganzen Scheiß blos nicht mehr anfassen!!!! …sonst fängt der Abmischwahnsinn wieder von vorne an; und das will ich sicher nicht nochmal machen. Schlagzeug editieren ca. 60min, Gitarren einspielen ca. 10min …und Effektsound einstellen mit Abmischen ca. 120min. Aber hey, macht doch Spaß, war alles ganz einfach und hat sich gelohnt für sage und schreibe 9 Sekunden. Fuck!
9.sequenz (3:26 – 3:55)
Ha! Es wurde eine Schleife! Einfach den Anfang noch mal einspielen, ohne Effekte und anderen Specialefects. Macht aus jedem Song ´ne runde Sache. Außerdem kann ichs als tiefsinnig verkaufen. Z.b. könnte ich sagen: "Der Track ist eine Analogie auf Homers Odyssee (Nein, nicht der von den Simpsons) und das Ende verkörpert die Heimkehr von Odysseus nach Attika, zurück zu Penelope und die Schlichtheit des Endes steht für seine Erscheinung als Bettler die ihm Athene verliehen hat um unter…" Aber vorsicht! So einen Schwachfug nie sagen oder schreiben, denn…. 1. Wer so redet und solch unverständlichen Kauderewelsch erzählt ist mit sicherheit kein Rockmusiker 2. Die Musik ist sperrig genug und wenn, du nun auch noch mit solchen Gerede erwartest eine Frau zwecks Leibesübungen abzuschleppen, kannste gleich Jaguar fahren und Golf spielen 3.Wenn doch eine auf die Musik und solch dummes Geschwafel anspringt dann hast du pech gehabt, denn die bleiben danach auch noch wach und wollen bis zum Frühstück Gespräche führen. Also, schnauze halten.
Fazit – Ob es der beste Track ist weiß ich erst in zwei Jahren. Aber er ist sicherlich einer der Besten und selbst ich kann Ihn ab und zu hören.
Robot
Robot – …wenn alles so schnell gehen würde… zugegeben das kürzeste ding was ich auf die menschheit losgelassen hab bis dato, aber an so..n zeug könnt ich mich gewöhnen. nicht unbedingt das originellste was ich spiele aber das macht so was von bock, unglaublich. das erste mal das ich bei jedem schritt spaß hatte. sogar beim schlagzeug editieren, der beat ist richtig geil, und hatt nur ca 2 std gedauert. der bass ist sogar brauchbar, zwar out of time, aber brauchbar. auf den dämlichen titel kam ich beim einspielen des intros als ich meine rechte hand beim anschlagen beobachtete. sah sehr mechanisch aus und klang auch so, also was lag nahe…

