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Antiquität

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Wenn wir schon dabei sind…

…auf meinem Mojoboard ist im Moment dieses Exemplar eines Flangers.

Ibanez Flanger FL-301 (V1) Narrow-Box. Der mit den “flying fingers”, ist der erste der Serie. Das Baujahr weiß ich jetzt nicht auswendig, hab die Dokumentation nicht bei der Hand. Dürfte irgendwo zwischen 1976-79 sein. Soundmäßig nicht unbedingt der heilige Gral, aber eine erweiterung des Spektrums. Bei mir steht die Delayzeit sehr kurz, so das er sich wie ein Tremolo anhört.

Wegen ihm hab ich mir das Dunlop Netzteil (DC-Brick) gekauft, weil es auch 18V kann.

Der Flanger ist seit ca.18-20 Jahren in meinem Besitz. Ich hab ihn geschenkt bekommen, als ein Bassist ihn auf ner Session dabei hatte. Er übergab ihn mir mit den Worten – schau mal ob du ihn benutzen kannst, ich kanns nicht – ein Manko der 18V!

Mit dem Regen-Regler kann er in die Selbstoszilation getrieben werden. Wer vorsichtig damit hantiert kann echt abgefahrene Synthiesounds erzeugen. Ist aber nicht praxisgerecht, weil ich hier über Einstellungen mit den Potis rede im 1mm Bereich. Live also völlig unbrauchbar. Überhaupt ist der Regenregler das Problem. Mit weit aufegerissenen – ab 3 uhr – kann es je nach Einstellung der anderen Regler, metallisch klingen. Ich weiß nicht ob irgendjemand mal an den Trimpots gefummelt hat, habe gelesen das drüber noch einiges geht. Aber ich hab Panik das ich sie so verstelle und das Teil überhaupt nicht mehr klingt. Vielleicht irgendwann mal… bis dahin bleibt er wie er klingt. Ich mag ihn trotzdem und irgendwann bleibt er den Rest seines Daseins in der Vitrine.


1 Kommentar

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  1. Der Lauscher an der Wand hört nur die eigene Schand’.

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