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Hallo und willkommen auf der Seite von Searchrecords. Diese Seite ist von, mit und über meine Geringfügigkeit.

 

Vorweg als Rechtfertigung für das ansammeln von Datenmüll sollte "Weil ich es kann!" genügen.

Hauptsächlich wird es sich hier wohl (bis jetzt) in großen und ganzen um Musik und alles was, meiner Meinung nach, damit zu tun hat drehen. Darin weniger um das "Anpreisen" dieser, sondern Musik als sächliches und entmystifiziertes Gut.

 

Gegenstand der Seite ist mein kleiner alltäglicher Kampf mit den Ideen, den Arbeitsgeräten wie Gitarren, den Bass oder Software, den Entscheidungen die ich für Vertonungen treffe, welcher Eindruck und Bezug bei mir zu Solchen entsteht.

Das wirft sicherlich die Frage auf  "Und warum soll das einer lesen oder gar interessieren?" Eine Antwort darauf kann ich nicht geben. Schon das Jemandem eine Passage, Sequenz oder ein ganzer Song gefällt weckt bei mir unverständliches Kopfschütteln und entzieht sich (m-)einer objektiven Nachvollziehbarkeit und da Rezessionen, Kommentare lediglich Konsequenzen der Ergebnisse sind werden Mutmaßungen über das Interesse schon im Keim erstickt.

Lob oder Kritik ist in diesen Zusammenhang dann auch nahezu Kontraproduktiv. Einerseits freut ich mich natürlich ein Feedback auf etwas, andererseits kann es die ein oder andere Unsicherheit ins Unermessliche steigern… und das völlig losgelöst von Positiv oder Negativ. Schließlich gibt es in den allermeisten fällen ja schon ein Ergebnis das etliche Für und Wieder aushalten musste. Vieles wurde wiederholt verworfen, gelöscht, neu erdacht, geändert, bearbeitet und belassen um doch so zu bleiben oder erst gar nicht beendet zu werden. Jeder Gedanke wurde schon gedacht, oft mehrere Male, da kann jede noch so gut gemeinte Anmerkung ein wahres Selbstzweifelgewitter auslösen. Diese Reaktion ist sicherlich dem Umstand des solitären Schaffens geschuldet. Aber würde ich an der "alleine im Wohnzimmer" Praxis etwas ändern währe es nicht mehr mein ganz eigenes Ding.  Das ich mit diesem Dilemma nicht alleine dastehe beruhigt mich aber doch ungemein. Ich denke bei jedem der alleine auf ein Ergebnis hin arbeitet sind Phasen, and denen die "Dämonen" scheinbar übermächtig sind, nicht nur normal sondern auch nötig. Unerklärlich sind deshalb auch die Räume des unreflektierten Einspielens. Bar jeder Befangenheit, an denen alles ungefragt wie von selbst entsteht. Oder angezweifelte Akkordfolgen die lose vor sich hin plätschern, eingefangen und auf Festplatte gebannt im Verbund mit anderen  Instrumenten keinen Platz für Hadern lassen weil das Ergebnis schlicht und einfach gut ist. Sinnsuchende werden bei diesem Aspekt des Schaffens den Übergang zur Metaphysik nicht scheuen, ich schon...

Ich mache hier keine große Philosophie, sondern einfach nur kleine Musik.


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